Breitband für Aichelberg
Auch Aichelberg, Hünerberg und Meistern brauchen eine schnelle Datenanbindung

Aktuelle Informationen über ein Projekt - das lebensnotwendig ist...

 

Technische Möglichkeiten für die Bergorte

 

Die Möglichkeit, welche angestrebt wird, wenn es für Telekommunikationsanbieter wirtschaftlich rentabel ist, wäre ein Ausbau mittels Glasfaserleitungen bis zum örtlichen Verteilerkasten in Aichelberg, Hünerberg und Meistern. Vom örtlichen Verteilerkasten können die DSL-Signale dann auf die vorhandenen Kupferleitungen aufgeschaltet werden. Glasfaserleitungen werden i.d.R. min. 80cm tief im Erdreich verlegt.

Ein derartiger Ausbau mit einer Glasfaseranbindung würde allerdings zwischen 400.000,-€ und 700.000,-€ kosten. Die Höhe dieser Kosten liegen leider in keiner Relation. Doch auf irgendeine Weise MUSS ein Ausbau stattfinden!

Der Bad Wildbader Geschäftsführer der Stadtwerke Peter Buhl setzte sich für ein Pilotprojekt ein, bei welchem die Glasfaserleitungen eben überirdisch über die normalen Strommasten verlaufen wären. Die Kosten wären hier um mindestens den Quotient 10, wenn nicht sogar noch günstiger. Überirdische Glasfasern werden in Süddeutschland bisher nicht für Breitband-Internetzugangswege genutzt.

Leider ist auch dieses Projekt aufgrund von hohen Kosten (??) laut Buhl "nicht finanzierbar"!

Eine weitere Variante, welche in Würzbach realisiert wird, ist ein Funkturm. An diesem Funkturm muss jedoch ebenso eine Glasfaseranbindung vorhanden sein. Wenn dies nicht der Fall ist oder finanziell nicht machbar ist, eine Glasfaseranbindung zum Funkturm zu verlegen, kann der Sendemast auch über Richtfunk angebunden werden - hier ist dann eine Gegenstelle erforderlich. Vorteil wäre, dass die Funktürme nicht hier im Ort stehen müssen, und genau damit spart man sich das Verlegen einer Glasfaserleitung bis in unsere Ortschaften. Leider gibt es nur wenige Anbieter, welche solche Projekte in Angriff nehmen, und das Problem der Wirtschaftlichkeitslücke eines Anbieters besteht auch hier, da die Bergorte eine viel zu geringe Nutzerquote/Nachfrage aufweisen.

Egal wie Breitband für die Bergorte ermöglicht wird, die Wirtschaftlichkeitslücke muss vom Land, von der Stadt oder auch von wohlhabenden Bürgern und Gewerbetreibenden freiwillig gestopft werden. Ansonsten baut kein Anbieter aus.

 

Wie erreichen wir unser Ziel?

Nachdem mehrfach Bürgeranfragen der Stadtverwaltung mit einer klaren Absage eines Ausbaus als Antwort zurückkamen, und die Stadtverwaltung unsere einzige Chance ist, müssen wir versuchen, die Verantwortlichen auf Trab zu halten.
Möglichkeiten wären Aufklärung der Öffentlichkeit, Publicity durch die Presse und laufende Anfragen von allen Interessierten. Wir können auch eine Unterschriftenaktion starten. Sicher ist, wir müssen etwas tun. Wir müssen unseren Wunsch der Öffentlichkeit und der Stadtverwaltung preis geben. Und zwar jeder für sich!
Wenn wir aufgeben, haben wir verloren.


» Stadtverwaltung sucht nach Möglichkeiten der Anbindung

» Aktuell holt die Kommune Angebote ein, um die Kosten für eine eventuelle Richtfunkanbindung zu prüfen. Mit dieser Art der Anbindung könnten die Wildbader Höhenorte zukunftssicher ans schnelle Internet angeschlossen werden. «

» News.

BM Klaus Mack:
"Aufgrund der finanziellen Knappheit in der Kasse unserer Stadt ist die Ausbau-Absicht mit zufließenden Geldern der Kommune sehr fraglich." Weiter

Bedarfsabfrage im Landkreis Calw
Die Auswertung der Kommune Bad Wildbad ist abgeschlossen. Bisher wurde diese allerdings noch nicht öffentlich zur Einsicht angeboten...  Weiter

Landkreis kündigt Ausbau-Hilfen an.
Hans-Joachim Fuchtel (MdB) will für unseren Landkreis flächendeckende Breitband-Zugänge. Hiermit will er die Heimarbeit in seinem Bundestags-Wahlkreis insbesondere für Frauen ermöglichen.  Weiter




» Autor.


Benjamin Lauer (22) ist Bewohner Aichelbergs und ist es leid, für lediglich den Webseitenaufbau einer Startseite (www.t-com.de) über eine Schmalband-Netzanbindung ganze 4 Minuten zu warten!
www.DSL-Time.de   •  Benjamin Lauer  •  info@dsl-time.de